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Bridges Over Troubled Water: Agiles Management für unternehmens-übergreifende Erfolge

Dieser Vortrag widmet sich einer der größten Herausforderungen moderner Wertschöpfung: dem Management von Wertströmen, die sich über Unternehmensgrenzen hinweg erstrecken. In einer zunehmend vernetzten Welt sind Unternehmen selten in der Lage, End-to-End-Lösungen allein zu liefern. Stattdessen sind sie auf ein komplexes Ökosystem von Partnern, Zulieferern und Dienstleistern angewiesen. Hier zeigt sich die Notwendigkeit, agile Prinzipien und Praktiken für das Management von agile Wertströmen beispielsweise aus dem Scaled agile Framework nicht nur innerhalb der eigenen Organisation, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu etablieren. Wir haben in den letzten Jahren Erfahrungen gemacht, wie agile Konzepte von Wertströmen als pragmatische und bewährte Grundlage dienen können, um agile Zusammenarbeit und Wertschöpfung nicht nur innerhalb, sondern auch zwischen Organisationen zu etablieren und zu skalieren. Im Fokus stehen dabei innovative Ansätze, die Theorie und Praxis elegant miteinander verbinden und eine Brücke zwischen strategischer Ausrichtung und operativer Exzellenz schlagen.

Lean-Agile Procurement (LAP). LAP kann genutzt werden, um traditionelle und oft schwerfällige Beschaffungsprozesse radikal zu transformieren. LAP ermöglicht es, Lieferanten und externe Partner frühzeitig in die Wertstromgestaltung einzubinden, Silos aufzubrechen und eine vertrauensvolle, kooperative Beziehung zu fördern, die auf gegenseitigem Verständnis und gemeinsamen Zielen basiert. Dies führt zu schnelleren Feedbackschleifen, reduzierten Risiken und einer agileren Reaktion auf Marktveränderungen.

Objectives Key Results (OKR) als Basis eines resilienten Business Agility Flow: Schon während der Findung der geeigneten Partner im LAP spielt ein Alignment auf gemeinsame Ziele eine zentrale Rolle. Da diese auf Vertrauen und Transparenz basierenden Wertstrom-Ökosysteme auf Dauer angelegt sind, können wir nun den schon innerhalb von Unternehmen bewährten iterativen Strategie-Prozess kontinuierlich betreiben. Ergebnis ist eine enorme Reaktionsfähigkeit auf Veränderung im Kontext des Wertstroms und eine auf Vertrauen und Transparenz der Akteure im Wertstrom basierende Resilienz des Wertstroms.

Haier Model: Sind die geeigneten Partner zusammen, muss die Steuerung der Lieferkette agil gesteuert werden. Dazu wurde das bahnbrechende Organisationsmodell von Haier genutzt, das mit seiner Vision von autarken „Micro-Enterprises“ und einer nutzerzentrierten Ökosystemstrategie neue Maßstäbe für organisatorische Agilität setzt.

Die gesamte Wertstrom-Steuerung basiert auf Prinzipien, die eine Kultur des Co-Creation und der unternehmerischen Selbstverantwortung in komplexen Wertströmen innerhalb großer Organisationen und auch über Unternehmensgrenzen hinweg schafft.

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